february 15th, 2021
griechenland …
…hat seine ganz eigene anziehungskraft, die man desto stärker spürt, je länger man nicht dort gewesen ist. im winter ist sie allgegenwärtig, und je höher die blasse sonne steigt, je mehr sich die Tage langsam verlängern, desto unwiderstehlicher wird die erwartung, endlich wieder am meer zu sitzen vor einem kleinen teller frischer köstlicher sardinen oder kalamari, etwas frischem brot und einem glas kühlen weissweins…
In coronazeiten erfordert es wohl noch einige wochen geduld, aber der tag kommt unabwendbar, da man wieder gen italien aufbricht, zwei oder drei tage in der warmen frühlingssonne der toskana verweilt, bevor man weit nach süden gen apulien, bari oder brindisi weiterfährt – nicht ohne einen abstecher zum kastell del monte gemacht zu habe – bis man schliesslich auf die schnelle fähre gen hellas eincheckt.


auch venedig eignet sich ganz hervorragend für einen zwischenstop auf der route gen süden. wer will kann auch schon hier an der lagune eine der schnellen fähren nach griechenland besteigen…






und das erste, das mich in meiner wahlheimat begrüsst, sind die eindrucksvollen uralten olivenbäume, die den weg hinunter in unser dorf zu hunderten säumen…



eine reise über die peloponnes im frühling ist immer ein besonderes erlebnis. die tavernen und cafés haben ihre tisch wieder auf den platz gestellt, wo man entspannt in der schon warmen sonne die ersten vorboten des südens geniessen kann oder unter blühenden mandel- und obstbäumen flanieren kann.






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